Bischofswerdaer FV – 1. FC Lok Leipzig 3 : 5 n. E. (0 : 0)

Wesenitzsportpark, Clara-Zetkin-Str. 6, 01877 Bischofswerda, Zuschauer: 2741 (1500 Gäste)

Wernesgrüner Sachsenpokal

Text und Fotos von Menne

Der 1.FC Lokomotive Leipzig quält sich ins Endspiel um den Landespokal in Sachsen. Nach 120 Minuten Fußball zum Abgewöhnen musste das Elfmeterschießen herhalten. Hier war, man glaubt es kaum, Benjamin Kirsten der Mann der Stunde. Er sicherte das Weiterkommen in dem er den Schuss von Eric Bachmann parierte.

Zum Geschehen auf den Rängen: Die Schieböcker hatten zum Einlaufen blaue und weiße Luftballons und zu Beginn des zweiten Durchganges blau weiße Pappen mit 3 Doppelhalten auf denen die Entwicklung der Vereinslogos abgebildet war. Auf der anderen Seite wurde, nach dem Sturm des Einganges, der Gästeblock in blau gelben Rauch eingehüllt, garniert mit Fackeln und Blinkern, aber auch Böller und Raketen waren dabei. Zum Ende des Spiels versuchten die Leipziger einen Platzsturm, was durch den massiven Einsatz von Pfefferspray unterbunden wurde. Danach deckten die Gäste die Polizei mit allem ein was nicht niet und nagelfest war. So flogen Stangen, leere Bierkästen, Schüsseln und die restliche Pyrotechnik in Richtung der Staatsbediensteten. Nach dem gemeinschaftlichen Feiern mit der Mannschaft versuchten 4 Bischofswerdaer, mit Sympathie zu Dynamo, am Gästeblock Stress zu machen. Die Polizei griff hier rigoros durch und verpasste allen, aus nächster Nähe, eine Ladung Pfefferspray.

Die Partie sahen 2.741 Zuschauer darunter waren 1.500 Gäste. Im Finale wartet nun entweder der FSV Zwickau oder Chemnitzer FC auf die Lok.

PS.: Grüße gehen diesmal an die beiden Stuttgarter. Meldet euch mal bei Gelegenheit. Und an die Pension Silberbach, top Unterkunft für einen fairen Preis. (www.pension-silberbach.de)

Keine Grüße gehen an den Kunden aus dem Lok Lager, der mir vorm Spiel doch tatsächlich unterstellte, ich würde für die Antifa fotografieren. Und ebenso erhält der Wachtmeister keine Grüße, welcher mir aufgrund der fehlenden Unterschrift auf dem Presseausweis, das fotografieren auf der Straße untersagte und mir einen Platzverweis aussprach. Ganz großer Sport und nach der Aktion war das gute Fotomotiv auch schon vorüber gezogen.

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